DMAE Beitragsbild | nootrients.de

DMAE/Deanol

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Bedeutung von Dimethylethanolamin / Deanol (DMAE)

 

N,N-Dimethylethanolamin, oft auch Deanol oder abgekürzt DMAE genannt, gehört zur Gruppe der Aminoalkohole und aufgrund seiner teils nutrazeutischen Wirkung zur Wirkstoffklasse der Nootropika. DMAE ist ein Metabolit des Cholins und kommt mitunter in vielen Lebewesen wie zum Beispiel im Fisch vor. Zudem regt der Wirkstoff indirekt die Bildung des Botenstoffs Acetylcholin an, welcher im zentralen Nervensystem eine wichtige Rolle spielt. Ein gesunder Acetylcholinhaushalt sorgt nämlich für Verbesserungen der Gedächtnis- und Erinnerungsleistung, der Konzentration sowie genereller intellektueller Fähigkeiten. Früher wurde DMAE oft zur Behandlung von Kindern mit Lern- und Verhaltensstörungen verschrieben. Heute wird das Präparat vor allem zur Behandlung von Krankheiten wie Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Alzheimerkrankheiten, Autismus und Spätdyskinesien eingesetzt. Da dem Präparat eine stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt wird, kann er auch bei Depressionen helfen. Unter Forschern gilt DMAE mittlerweile als vielversprechender Wirkstoff, der vor allem älteren Menschen, die unter Demenz leiden, das Leben erleichtern könnte.[i]

 

Auch in anderen Forschungsbereichen findet Dimethylethanolamin vermehrt statt. In der Schlafforschung beispielsweise hat DMAE  interessante Erkenntnisse aufgeworfen. Forscher haben herausgefunden, dass der Wirkstoff teilweise dazu beiträgt, luzides Träumen zu ermöglichen und zu verbessern.[ii] Warum das im Kosmos der Nootropika interessant ist, erfahrt ihr später.

Neben den nootropischen Wirkungen ist DMAE auch in der Dermatologie sowie in der Kosmetik interessant. Hier hat es sich in Form von Gel und als Vorläufer von Acetylcholin durch seine akute hautstraffende Wirkung bewiesen. Doch mehr zu den verschiedenen Einsatzbereichen von DMAE später im Artikel.[iii]

 

DMAE wird als ein Hoffnungsträger gegen Alterserkrankungen wie Alzheimer und Demenz gehandelt – Krankheiten, die vor allem ältere Menschen treffen. Nicht nur sie selbst, sondern auch ihr soziales Umfeld kann dabei darunter leiden.

 

Wirkungsweise von DMAE

Wie bereits erwähnt, kommt DMAE in den verschiedensten Bereichen zum Einsatz. Nicht nur zur Steigerung kognitiver Fähigkeiten, sondern auch dermatologisch gesehen kann der Wirkstoff durchaus glänzen.

In der Traumforschung wurde festgestellt, dass DMAE zur Erleichterung von Klarträumen beiträgt. Schlaf und Träume können dabei helfen, die alltäglichen Herausforderungen zu meistern, da wir uns im Schlaf erholen und so unsere Gesundheit wiedergewinnen. Dies geschieht vor allem beim luziden Träumen durch die Verwendung von Bildern.

Studien haben nachgewiesen, dass diese ungewöhnlichen Träume das Potential haben, positive Effekte in Bereichen wie Gewichtsverlust, Krankheitsbehandlungen, Verhaltensänderungen und die Verbesserung geistiger und körperlicher Fähigkeiten zu erzielen. Um Klarträume zu ermöglichen, muss es gelingen, in der REM-Schlafphase ein hohes Niveau an Klarheit, also an Bewusstsein zu erreichen. Während der REM-Phase stimuliert und erregt DMAE die Retikulärformation. Das ist genau der Bereich des Gehirns, der für unser Bewusstsein verantwortlich ist. So schafft DMAE es, das Bewusstsein während des Träumens auf einem hohen Niveau zu halten.[iv] Positive Effekte können dadurch ein Gefühl der Klarheit beim Erwachen und die Verbesserung der Aufmerksamkeit in der Aufwachphase sein. Dazu kommt, dass eventuell insgesamt weniger Schlaf pro Nacht benötigt wird.

 

Da wir ein Drittel unserer Lebenszeit im Schlaf verbringen, kann es durchaus sinnvoll sein, diese sonst verschwendete Zeit durch luzides Träumen aufzuwerten. Diese Träume sind interessante Erfahrungen, denen teils therapeutische Wirkungen nachgesagt werden. DMAE kann dabei behilflich sein, die Traumqualität zu steigern!

 

Weitere interessante Erkenntnisse…

In einer klinischen Studie wurden 74 Kinder mit Lern- und Verhaltensstörungen über einen Zeitraum von drei Monaten mit Deanol behandelt. Viele der Kinder litten auch an Hyperaktivität. Nach mehreren Tests wurde festgestellt, dass die Probanden diese Tests nach der Behandlung mit Deanol signifikant besser ablegten. Dies untermalt die bemerkenswerten Wirkungen, die das Präparat auf unsere kognitiven Fähigkeiten haben kann. Es wurden dabei diverse psychometrische Standardtests durchgeführt und auch die Reaktionszeiten wurden getestet.[v]

Neben den therapeutischen Erfolgen in der Traumforschung und in der Neurologie kann Deanol auch in der Dermatologie punkten. Hier haben klinische Studien gezeigt, dass DMAE als Bestandteil in Hautpflegeprodukten eine wichtige Rolle spielen kann, indem es das Aussehen gealterter Gesichtshaut verbessert. Durch das Auftragen von Gel sorgt der Wirkstoff beispielsweise dafür, dass die Haut gestrafft wird und so Falten reduziert werden.[vi] Studien sind sich noch uneinig über die genaue Wirkungsweise. Jedoch wird vermutet, dass DMAE für eine verbesserte Versorgung von Acetylcholin verantwortlich ist. Acetylcholin ist eines der wichtigsten biochemischen Botenstoffe in unserem Körper und erfüllt viele wichtige Funktionen.

Nootropika gibt es etliche, aber was ist zu empfehlen?
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Ist Dimethylethanolamin gefährlich?

Laut diversen klinischen Studien konnte man bisher meistens im Zusammenhang mit dem Verzehr von Deanol keine nennenswerten Nebenwirkungen feststellen. Selbst bei einer Dosierung von 1200 mg pro Tag gibt es meist keine ernsthaften Nebenwirkungen. Das haben Forscher aus Baltimore herausgefunden.[vii] Auch das Untersuchungsteam rund um Fisman et al. konnte bei keinem Probanden die vorher befürchteten Nebenwirkungen feststellen.[viii]

Dementsprechend lässt sich festhalten, dass die Einnahme von DMAE ungefährlich ist. Da DMAE ein natürlich im Körper vorkommender Stoff ist, können auch allergische Reaktionen weitestgehend ausgeschlossen werden. In Einzelfällen kann es jedoch besonders bei der Behandlung von psychischen Krankheiten wie Schizophrenie zu Nebenwirkungen kommen. Einige DMAE-Präparate sind mit B-Vitaminen angereichert, was im Falle einer zusätzlichen Vitamin-B Substitution beachtet werden sollte, um die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten. Daher solltet ihr vor Beginn des Konsums euren Hausarzt konsultieren, um jegliche gesundheitliche Risiken aufgrund von Vorerkrankungen oder sonstigen Lappalien auszuschließen.

Die richtige Dosierung des Wirkstoffs

Die richtige Dosierung bei der Einnahme von DMAE ist natürlich nicht zu vernachlässigen. Denn für das Team von nootrients.de gilt: der Konsum soll für unsere Leser nicht nur gesundheitlich unbedenklich sein, sondern auch die gewünschten positiven Effekte nach sich ziehen. Glücklicherweise wurden in den meisten hier aufgeführten Studien selbst bei Dosierungen von bis zu 1600 mg keine nennenswerten Nebenwirkungen bemerkt. Generell gilt, sich an die Dosierungsempfehlungen des Arztes beziehungsweise des Apothekers zu halten. Diese variieren je nach Körpergewicht, sportlicher Aktivität und Alter des Nutzenden. Kauft man online, gelten grob die Richtlinien des Beipackzettels oder der Produktbeschreibung. Wir von nootrients.de empfehlen, sich im Bereich von 100 mg bis zunächst 400 mg pro Tag auszuprobieren. Je nach vorhandener Wirkung kann die tägliche Zufuhr dann erhöht werden, bis der Wirkstoff seine erwarteten Kräfte entfesselt.

 

Vorteile von Deanol auf einen Blick

Zusammenfassend findet ihr in folgender Übersicht die potenziellen positiven Effekte von DMAE.

  • Verbesserung der Lern- und Gedächtnisfähigkeit
  • Verbesserte Konzentrationsfähigkeit
  • Erzielung einer schnelleren Reaktionszeit
  • Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Verbesserte Stimmung
  • Unterstützung der therapeutischen Wirkung von Träumen
  • Effektives Mittel zur Hautstraffung und Faltenreduzierung
  • Antioxidative Wirkung im Bereich der Hautpflege

 

DMAE kaufen

Wie die meisten Nahrungsergänzungsmittel kann DMAE in den meisten Apotheken vor Ort gekauft werden. Wer es bequem mag, wird aber natürlich auch online fündig. Hier könnt ihr beispielsweise sorgenfrei DMAE-Pulver kaufen.

Egal, für welchen Kaufweg ihr euch entscheidet, ist DMAE meist in Kapsel- oder Pulverform erhältlich. Wer den Onlinekauf bevorzugt, der sollte besonders darauf achten, die Qualität des Präparats nicht zu vernachlässigen. Vor allem bei großen Onlineversandhändlern ist es oft der Fall, dass die jeweilige Plattform nicht in den Überprüfungsprozess des Produktes mit einbezogen wird. Daher ist es essenziell, dass der Händler eurer Wahl vertrauenswürdig ist und ihr auf Qualität setzt.

 

Fazit: Dimethylethanolamin / Deanol (DMAE)

 

Nahrungsergänzungsmittel finden in unserer Gesellschaft immer häufiger statt, um physische sowie psychische Prozesse positiv zu beeinflussen. Wie ihr in diesem Artikel erfahren konntet, zählt DMAE zu einer dieser vielversprechenden Präparate. Zum Einen kann Dimethylethanolamin kognitive Fähigkeiten verbessern und Müdigkeit reduzieren. Und auch im dermatologischen Bereich werden positive Effekte wie Hautstraffung sichtbar. Großes Potenzial wird dem Wirkstoff in der Alzheimerforschung zugesprochen, in der vermehrt mit DMAE geforscht wird.

Trotz dieser bereits festgestellten Vorteile von DMAE wird der Wirkstoff weiterhin akribisch studiert. Besucht nootrients.de, um euch über die aktuellsten Entwicklungen zu informieren!

 

 

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In meinem Artikel sind alle wichtigen Informationen zum Thema NooCube übersichtlich zusammengefasst:

 

[i] Marsh, G R, and M Linnoila. “The effects of deanol on cognitive performance and electrophysiology in elderly humans.” Psychopharmacology vol. 66,1 (1979): 99-104. doi:10.1007/BF00431997 und URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/120549/

[ii] Sergio, W. “Use of DMAE (2-dimethylaminoethanol) in the induction of lucid dreams.” Medical hypotheses vol. 26,4 (1988): 255-7. doi:10.1016/0306-9877(88)90129-6 und URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3173167/

[iii] Grossman, Rachel. “The role of dimethylaminoethanol in cosmetic dermatology.” American journal of clinical dermatology vol. 6,1 (2005): 39-47. doi:10.2165/00128071-200506010-00005 und URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15675889/

[iv] Sergio, W. “Use of DMAE (2-dimethylaminoethanol) in the induction of lucid dreams.” Medical hypotheses vol. 26,4 (1988): 255-7. doi:10.1016/0306-9877(88)90129-6 und URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3173167/

[v] Lewis, J A, and R Young. “Deanol and methylphenidate in minimal brain dysfunction.” Clinical pharmacology and therapeutics vol. 17,5 (1975): 534-40. doi:10.1002/cpt1975175534 und URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1092513/

[vi] Clares, B et al. “Structural characterization and stability of dimethylaminoethanol and dimethylaminoethanol bitartrate for possible use in cosmetic firming.” Journal of cosmetic science vol. 61,4 (2010): 269-78. Und URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20716435/

[vii] Gosselin, R.E., R.P. Smith, H.C. Hodge. Clinical Toxicology of Commercial Products. 5th ed. Baltimore: Williams and Wilkins, 1984., p. II-401

[viii] Fisman, M et al. “Double-blind trial of 2-dimethylaminoethanol in Alzheimer’s disease.” The American journal of psychiatry vol. 138,7 (1981): 970-2. doi:10.1176/ajp.138.7.970 und URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7020434/

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