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Nicolas und Timo: Azubi-Spätstarter in der Kassecker-Familie

Nicolas und Timo sind zwei Azubis, die erst spät ihre Karriere begonnen haben. In der Kassecker-Familie zeigen sie, dass der Zeitpunkt des Einstiegs keine Rolle spielt.

Von Felix Müller29. Juli 20262 Min Lesezeit
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Nicolas und Timo sind zwei Azubis, die erst spät ihre Karriere begonnen haben. In der Kassecker-Familie zeigen sie, dass der Zeitpunkt des Einstiegs keine Rolle spielt.

In der heutigen Berufswelt gibt es eine Vielzahl von Wegen, um zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Ein zunehmend gängiger Weg ist die Ausbildung. Nicolas und Timo sind zwei Azubis, die in der großen Kassecker-Familie eine Karriere eingeschlagen haben, nachdem sie etwas später als der Durchschnitt in ihre Ausbildung gestartet sind. Ihre Geschichten zeigen, dass es nie zu spät ist, einen neuen Weg einzuschlagen, auch wenn viele Mythen über Spätstarter kursieren.

Mythos: Spätstarter haben weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Viele glauben, dass der Einstieg in eine Ausbildung nach dem üblichen Alter von 16 oder 17 Jahren die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verringert. Diese Annahme ist jedoch nicht unbedingt zutreffend. Arbeitgeber suchen zunehmend nach vielseitigen Fähigkeiten und Lebenserfahrung, die ältere Auszubildende oft mitbringen. Nicolas, der mit 25 Jahren seine Ausbildung als Elektroniker begann, hat bereits wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern gesammelt, die ihn zu einem interessanten Kandidaten machen.

Mythos: Es ist schwerer, sich in einer Gruppe jüngerer Azubis zu integrieren.

Ein häufiges Vorurteil besagt, dass Spätstarter Schwierigkeiten haben, sich in Gruppen mit jüngeren Auszubildenden zu integrieren. In der Realität ist das oft nicht der Fall. Timo, der gerade erst 22 geworden ist, schildert seine Erlebnisse als durchweg positiv. Er hat festgestellt, dass seine jüngeren Kollegen sehr offen und hilfsbereit sind. Der Austausch zwischen den Generationen kann sogar bereichernd sein, da sowohl jüngere als auch ältere Azubis voneinander lernen können.

Mythos: Spätstarter sind weniger motiviert.

Ein weiterer Mythos besagt, dass Spätstarter weniger motiviert sind als ihre jüngeren Kollegen. Tatsächlich ist es oft das Gegenteil der Fall. Nicolas und Timo haben bewusst entschieden, eine Ausbildung zu beginnen, und bringen eine hohe Motivation mit, da sie ihre beruflichen Perspektiven aktiv gestalten wollen. Diese Entschlossenheit wird häufig von Arbeitgebern geschätzt, da sie Engagement und Zielstrebigkeit widerspiegelt.

Mythos: Spätstarter müssen mit einem höheren Druck umgehen.

Es wird oft angenommen, dass Spätstarter einem höheren Druck ausgesetzt sind, da sie möglicherweise das Gefühl haben, Zeit verloren zu haben. Nicolas erklärt, dass er diese Sichtweise nicht teilt. Stattdessen empfindet er seinen späteren Einstieg als Vorteil. Er hat sich Zeit genommen, um herauszufinden, was er wirklich will, und kann sich jetzt voll und ganz auf seine Ausbildung konzentrieren. Diese Klarheit kann tatsächlich dazu beitragen, den Druck zu verringern.

Mythos: Spätstarter haben weniger Unterstützung durch Ausbilder und Mentoren.

Ein gängiger Glaube ist, dass Spätstarter nicht die gleiche Unterstützung von Ausbildern und Mentoren erhalten wie jüngere Auszubildende. Das Gegenteil ist oft der Fall, da viele Ausbilder die Vielfalt der Erfahrungen in ihren Lehrgruppen schätzen. Timo berichtet, dass sein Ausbilder viel Wert auf individuelle Betreuung legt und er sich stets unterstützt fühlt. Diese positive Unterstützung kann entscheidend für den Erfolg in der Ausbildung sein.

Nicolas und Timo zeigen, dass der Weg in eine Ausbildung auch für Spätstarter offensteht und voller Möglichkeiten steckt. Ihre Erfahrungen in der Kassecker-Familie illustrieren, dass es nie zu spät ist, neue Herausforderungen anzunehmen und den eigenen Wünschen und Zielen nachzugehen. Spätstarter bringen oft wertvolle Perspektiven und ein hohes Maß an Motivation mit, die sowohl für sie selbst als auch für ihre Arbeitgeber von Vorteil sein können.

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